Familienforschung Greuel-Koch

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Die Herkunft der Henneberger

 

Eine feste Größe in der Abfolge der Grafen von Henneberg ist
Poppo I., der 1078 am 17. August in Mellrichstadt gefallen ist. 

 

Zuweilen werden noch Vorfahren von Poppo I. wie z.B. ein weiterer Poppo oder ein Gotebold angeführt. Es ist aber nicht festzustellen, wer der Vater von Poppo I. ist. Das heißt, die gesicherte Geschichte der Grafen von Henneberg beginnt mit Poppo I.

Vor ihm sind verschiedene Henneberger bekannt. Eine Einordnung ist aber unmöglich.

Schon 819 - 839 wird in verschiedenen Urkunden ein Graf Poppo erwähnt, unter anderem in einer Urkunde von König Ludwig dem Frommen. Zwei Söhne werden genannt, Heinrich und Poppo.

Ein Poppo wurde vom König Ludwig zum Herzog von Thüringen ernannt, er wurde als solcher später aber wieder abgesetzt. Auch wird ein Otto von Henneberg genannt, und auch ein Graf Goswin. Alle diese Grafen mögen Vorfahren von Graf Poppo I. gewesen sein, eindeutig zuordnen lassen sie sich nicht.

Von dem Stammvater der Grafen von Henneberg, dem gesicherten Stammvater also, wissen wir auch nicht all zu viel. Er nahm teil an dem Feldzug von Kaiser Heinrich IV. gegen den Herzog Rudolf von Schwaben und fiel in dem Gefecht bei Mellrichstadt.
Verheiratet war er mit Hildegard, einer Tochter des thüringischen Landgrafen Ludwig "mit dem Barte". Sicher sind die Söhne Poppo II. und Gotebold (Gottwald). Sicher isrt wohl auch ein dritter Sohn, über dessen Namen in den Quellen unterschiedliche Angaben auftauchen.

 

Nach dem plötzlichen Tod von Poppo I. erfolgte (nach 1091/1094 ?) die Teilung der Grafschaft in die zwei Linien, die nach den Vornamen der beiden Söhne benannt wurden. Die Goteboldsche Linie war in der Folge die bedeutendere. Nachfolgend gibt es hier eine grafische Übersicht und eine Tabelle mit den Lebensdaten der Kinder und Enkelkinder.

Grafische Darstellung

Die Nachkommen von Poppo I., grafische Übersicht
(c) 2012 Günther Greuel Bad Kissingen