Familienforschung Greuel-Koch

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Aus der Vorzeit

 

Keltische Besiedlung

 

Nur wenige archäologische Funde lassen Rückschlüsse auf die auf den Beginn der Besiedlung zu. Erst für die mittlere Bronzezeit sind deutlichmehr Hinweise auf Besiedlung vorhanden. Für das erste Jahrhundert vor Chr. ist keltische Besiedlung (oder Besiedlung durch keltisierte Germanen) in größeren Gemeinschaften durch archäologische Funde nachzuweisen.

Mit dem Verfall keltischer Macht wurden solche Zentren aufgegeben. Germanische Bevölkerung siedelte sich zögerlich an. Wahrscheinlich folgte bald eine Besiedlung durch Thüringische Volksstämme, von denen Gruppen auch südlich des Thüringer Waldes sich niederließen.

 

Fränkische Kolonisation

 

In den ersten Jahrhunderten n. Chr. war die Besiedlung in diesem Raum noch sehr schwach.
Ab dem 7.Jahrhundert setzte dann die fränkische Kolonisation von Mainfranken her ein. Hinzu kam auch der Zuzug von Slawen und Sachsen, der zum Teil auch durch infolge der durch die Karolinger erfolgten Zwangsumsiedlung erfolgte.

 

Neugründungen

 

Durch die Zerschlagung des Königreiches Thüringen durch die Franken und die Einverleibung des Gebietes in die Königsprovinz Ostfranken erfolgte die Besiedlung nicht mehr nur unter dem Gesichtspunkt der günstigen Lage, sondern sie wurde auch gesteuert nach strategischen Gesichtspunkten. Viele Orte wurden neu gegründet, zuweilen auch durch Rodung von Wäldern. Mit der Christianisierung setzte parallel zu der Schaffung einer königlichen Infrastruktur die Bildung einer kirchlichen Infrastruktur durch Gründung von Klöstern und Kirchen ein.
Die Zentralgewalt des Königs verlor zunehmend an Bedeutung. Gefolgsleute und Verwaltungsangehörige mussten belohnt und mit besonderen Rechten ausgestattet werden. Die fränkische Grafenkultur wurde nach dem Ende des Frankenreiches von den Nachfolgestaaten beibehalten.


 

(c) 2012 Günther Greuel Bad Kissingen